Slide LEBENDIGES
WÜRZENBACH-
QUARTIER
DANKE für die Unterstützung
zum JA!

«Die Umzonung bedeutet ein wichtiger Schritt für das altersdurchmischte Zusammenleben im Würzenbachquartier. Die Reformierte Kirche Luzern geht mit den preisgünstigen Kleinwohnungen auf ein Bedürfnis vor Ort ein. Deshalb stimme ich JA.»

Ruedi Meier, Alt-Stadtrat Grüne

«Wer bis in das hohe und höchste Alter im bestehenden Umfeld altersdurchmischt leben möchte, ist auf ein Wohn- und Dienstleistungsangebot sowie eine Care-Gemeinschaft angewiesen. Das brauchen wir in unserem Quartier – JA.»

Dorothée Kipfer, selbständige Pflegeexpertin und Alt-Grossstadträtin SP

«Im Würzenbachquartier gibt es zu wenig bezahlbare Kleinwohnungen und Wohnungen mit Dienstleistungen im Alter. Die Reformierte Kirche Luzern reagiert mit preisgünstigen Wohnungen auf dieses Bedürfnis. Ich stimme JA.»

Rieska Dommann, Grossstadtrat FDP und Präsident der Baukommission

«Ein quartiernahes Wohn- und Dienstleistungsangebot für ältere Menschen ist Voraussetzung für das selbstbestimmte Leben, welches die Stadt Luzern mit der «Anlaufstelle Alter» gezielt fördert. Die Umzonung entspricht diesem Ziel.»

Theres Vinatzer, Lehrerin für HF Pflege und Alt-Grossstadträtin SP

«Vicino Luzern nutzt den Standort Würzenbachmatte 2 bereits heute aufgrund der zentralen Lage. Zudem haben wir mit der Reformierten Kirche Luzern eine solidarische Partnerin in der Zusammenarbeit gefunden.»

Christian Vogt, Co-Präsident Vicino Luzern

«Das JA zur Würzenbachmatte gibt allen im Quartier und auch uns als Eigentümerin Planungssicherheit, damit wir preisgünstige Kleinwohnungen bauen können.»

Marlene Odermatt, Präsidentin Reformierte Kirche Luzern

«Das JA zur Umzonung Würzenbachmatte sowie zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung bedeutet ökologische und stadträumliche Weiterentwicklung statt jahrelanger Stillstand.»

Peter Gmür, Grossstadtrat CVP

«Seit mehreren Jahren wirken viele im Quartier zur Zukunft Würzenbach mit. Bezahlbare Kleinwohnungen sind ein Bedarf und die Reformierte Kirche Luzern ist dafür die geeignete Partnerin.»

Trix Gisler, (Co-)Präsidentin Quartierverein Seeburg-Würzenbach-Büttenen

«Unser Gemeindehaus wurde vor über 50 Jahren gebaut. Gesellschaft und Kirche haben sich verändert. Wir setzen uns weiterhin für ein lebendiges Quartier ein und möchten im Quartier präsent bleiben. Dazu braucht es einen zeitgemässen Neubau.»

Dr. Marcel Köppli, Pfarrer Reformierte Kirche Stadt Luzern

«Ältere Menschen sollen in ihrem vertrauten Wohnumfeld möglichst lang, möglichst sicher und selbstbestimmt leben können. Dafür braucht es auch geeigneten Wohnraum, welcher im Moment fehlt im Würzenbach. Mit dem JA können 30 Kleinwohnungen entstehen.»

Tamara Renner, Co-Präsidentin Vicino Luzern

«Das Quartier Würzenbach braucht altersgerechte Wohnungen und Betreuungseinrichtungen. Mit der Unterstützung der Umzonung leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu.»

Martin Scherrer, Vorstandsmitglied Quartierverein Seeburg-Würzenbach-Büttenen

«Ich stimme JA, weil die Reformierte Kirche ein verlässlicher Partner ist und wir auch in Zukunft gemeinsame Wege gehen wollen im Quartier und fürs Quartier.»

Herbert Gut, Pfarreileiter St. Johannes und Vorstandsmitglied Quartierverein Seeburg-Würzenbach-Büttenen

«JA zur Umzonung, weil es das altersdurchmischte Zusammenleben fördert. Das stärkt eine solidarische Kultur im Quartier und ermöglicht allen eine hohe städtische Lebens- und Wohnqualität zu fairen Preisen.»

Lilian Bachmann, Synodalratspräsidentin Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern

«Die Reformierte Kirche steht für Solidarität und will bezahlbaren Wohnraum schaffen. Mit der Umzonung verpflichtet sie sich zu 10% günstigeren Mieten als quartierüblich ist.»

Stefan Sägesser, Grossstadtrat GLP und Vize-Präsident Baukommission

«JA bedeutet 30 barrierefreie Kleinwohnungen im Zentrum des Quartiers und auch Erdgeschossnutzungen – im Optimalfall mit Gesundheitsdienstleisterinnen und -dienstleistern.»

Jörg Krähenbühl, Grossstadtrat SVP

«Die Reformierte Kirche Luzern steht für Solidarität und den Schutz der Schwächsten ein. Auch hat sie sich kompromissbereit gezeigt und bietet die Wohnungen 10% günstiger als der Marktpreis an. Wer würde das sonst eingehen? Ich stimme sicher JA.»

Michaela Bühler, Präsidentin Reformierte Kirche Stadt Luzern

«Das passende Wohnangebot mit Dienstleistungen ist entscheidend für die Lebensqualität im Alter. Das JA wird einem dringenden Bedürfnis im Würzenbachquartier gerecht.»

Beat Däppeler, Präsident Verwaltungsrat Viva Luzern AG

«Die Protestantenvereinigung Würzenbach-Seeburg-Büttenen der Reformierten Kirche Luzern setzt sich solidarisch für seine Nächsten (Mitglieder) und für Anliegen im Quartier ein. Ich stimme deshalb JA.»

Ursula Rellstab, Präsidentin Protestantenvereinigung Seeburg-Würzenbach-Büttenen

«Das Quartierleben liegt mir am Herzen. Die Reformierte Kirche übernimmt mit der Realisierung von Klein- und Alterswohnungen soziale Verantwortung. Ich unterstütze dies.»

Sandra Felder, Grossstadträtin FDP, Vizepräsidentin Dachverband der Quartiervereine der Stadt Luzern, Vizepräsidentin Grosser Kirchenrat Kath. Kirche Stadt Luzern

«Seit 30 Jahren bin ich schweizweit in verschiedenen Funktionen im gemeinnützigen Wohnungsbau tätig. Was hier im Würzenbachquartier durch die Reformierte Kirche Luzern mit bedürfnisgerechten, preisgünstigen Wohnungen realisiert werden soll, ist sehr unterstützungswürdig. Deshalb stimme ich überzeugt JA.»

Thomas Peter, Mitinhaber / Vorsitz Geschäftsleitung Arlewo AG

Unsere
Argumente

Der Quartierverein Seeburg-Würzenbach-Büttenen hat zusammen mit der Bevölkerung in einem breiten Mitwirkungsverfahren die «Zukunft Würzenbach» als Zielbild 2035 erarbeitet. Als Herausforderungen gelten unter anderem die Weiterentwicklung des Quartierzentrums und der Wandel der Bevölkerung mit dem wachsenden Anteil 65+. Das Quartier braucht bedarfsgerechte Impulse im Zentrum und «altersgerechte Wohnangebote» sowie «Wohnen mit Dienstleistungen». Heute befindet sich auf dem Würzenbachmatte-Grundstück der Reformierten Kirche Luzern ein sanierungsbedürftiger Bau aus den 1960er Jahren. Die zentrale Lage bietet sich als idealer Standort für barrierefreie Kleinwohnungen an, um den Anliegen des Quartiers gerecht zu werden.

Das JA zur Umzonung Würzenbachmatte bedeutet ein wichtiger Schritt für das generationenübergreifende Zusammenleben in einem lebendigen Quartier.

Der Anteil an Personen über 64 Jahren liegt im Würzenbachquartier bei rund 28 Prozent und damit deutlich höher als der städtische Durchschnitt von knapp 20 Prozent. Gemäss Prognosen kommen bis 2035 zusätzlich 2’850 Einwohnerinnen und Einwohner hinzu. Die Studie prognostiziert, dass der Anteil an Personen im Rentenalter im Gegensatz zu den anderen Bevölkerungsgruppen überproportional zunehmen wird. Ein Blick auf den Wohnungsbestand macht deutlich, dass Klein- und Alterswohnungen knapp sind: Von 2’440 Wohnungen sind rund 66 Prozent 3 bis 4 Zimmer-Wohnungen. 16 Prozent sind grössere Einheiten mit mehr als 5 Zimmern. Nur bei 18 Prozent der Wohnungen handelt es sich um 1 bis 2 Zimmer-Wohnungen.

Das JA zur Umzonung Würenbachmatte schafft Rahmenbedingungen für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Wohnen für ältere Menschen aus dem Quartier.

Stark verwurzelte Quartierbewohnende möchten möglichst lange vor Ort leben können. «Altersgerechte Wohnangebote» und «Wohnen mit Dienstleistungen» sind deshalb ein grosses Anliegen der älteren Menschen im Quartier. Die Angebote sollen bezahlbar und nicht im hohen Preissegment angesiedelt sein. Diesem Anliegen wird mit einem reduzierten Mietpreis (quartierübliche Miete minus 10 Prozent) Rechnung getragen. Auch nimmt die Reformierte Kirche in die Planung auf, dass die kirchliche Präsenz und die Möglichkeit zur breiteren Nutzung der Räumlichkeiten im Quartier weiterhin gewährleistet werden soll.

Das JA zur Umzonung Würzenbachmatte bietet mehr Möglichkeiten, auch bei veränderten Bedürfnissen in barrierefreien und modernen Kleinwohnungen im Quartier zu leben – und dies zu einem fairen Preis.

Die Reformierte Kirche steht gemäss ihrer Verfassung für Solidarität, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und den Schutz der Schwächsten ein. Die Kirche fördert das Zusammenleben mit vielfältigen Angeboten für alle Generationen. Die Nutzung des Grundstücks Würzenbachmatte hat sich durch die Schliessung der Post und durch die reduzierte Verwendung der Räumlichkeiten durch die Reformierte Kirche Stadt Luzern grundlegend verändert. Ein sinnvoller, bedürfnisgerechter und zeitgemässer Neubau an dieser zentralen Lage soll einen Beitrag zur Solidarität im Quartier Würzenbach leisten. Damit dieser Wert der Reformierten Kirche vor Ort spürbar ist, will die Kirchgemeinde das Projekt selber realisieren.

Mit einem JA wird es für die Reformierte Kirche Luzern möglich, preisgünstige Wohnungen zu realisieren, was einem öffentlichen Interesse und dem Solidaritätsgedanken entspricht.

Auf dem Areal Würzenbachmatte kann in den nächsten Jahren anstelle eines wenig genutzten Gebäudes mit Ölheizung und einem hohen Energieverbrauch ein ökologisch nachhaltiges Wohnprojekt entstehen. Dies ist eine Chance für das Quartier und auch die gesamte Energiestadt Luzern. Ohne Umzonung gibt es einen Stillstand bis zur nächsten Teilrevision der BZO.

Das JA zur Umzonung ist die Chance für die ökologische Weiterentwicklung. Ansonsten wird das heutige Areal für viele Jahre so stehen bleiben.

Aktuelle
Situation

Ausgangslage: Teilrevision der Bau- und Zonenordnung des Stadtteils Luzern

Die Stadt Luzern startete im Januar 2015 mit der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO). Der Stadtrat beabsichtigt mit der Teilrevision, Einzelanliegen mit besonders gewichtigen öffentlichen Interessen wie die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus, die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Luzern und die Sicherung von Freiräumen umzusetzen. Der Stadtrat legte dazu Mitte 2019 insgesamt 22 Anpassungen in der BZO öffentlich auf. Eine davon betrifft das Grundstück Würzenbachmatte (Parzelle 3190, Grundbuch Luzern, rechtes Ufer). Dieses knapp 2‘000 m2 grosse und bebaute Grundstück befindet sich im Eigentum der Reformierten Kirche Luzern. Ausgebaut als Postzentrum und als Gemeindezentrum der Reformierten Kirche Stadt Luzern, wird die Immobilie an der Würzenbachmatte 2 im Quartierzentrum Würzenbach immer weniger im ursprünglichen Sinn genutzt. Auch besteht Sanierungsbedarf an der Gebäudesubstanz aus den 1960er Jahren.

Umzonung: Von «Zone für öffentliche Zwecke» zu «Wohnzone»

Die Würzenbachmatte liegt im Quartierzentrum und befindet sich in der Zone für öffentliche Zwecke. Es handelt sich bei dieser Parzelle um einen Knotenpunkt, an welchem Mobilitäts-angebote, Nahversorgungseinrichtungen und Aufenthaltsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zusammenkommen.

Der Bedarf nach bezahlbaren Alters- bzw. Kleinwohnungen im Quartier ist akut. So reichte die Reformierte Kirche Luzern im Jahr 2015 einen Antrag auf Umzonung in die Wohnzone an die Stadt Luzern ein. Dies mit dem Ziel, neben rund 30 preisgünstigen und barrierefreien Kleinwohnungen eine dem Quartier dienliche Erdgeschossnutzung zur Verfügung zu stellen.

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Politische Diskussion: Gemeinnützigkeit oder 10 Prozent günstiger als quartierüblich

Im Bericht und Antrag vom 1. April 2020 zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung hat der Stadtrat dem Grossen Stadtrat die Details zur Umzonung der Würzenbachmatte dargelegt: Die Zone für öffentliche Zwecke soll in eine Wohnzone mit Überbauungsziffer 0.25, fünf Voll-geschossen und einer offenen Bauweise umgezont werden. Diskussionspunkt im Grossen Stadtrat war die ursprünglich vorgesehene Vorgabe nach gemeinnützigem Wohnungsbau. Diese Vorgabe hätte der Reformierten Kirche verunmöglicht, das Projekt selber zu realisieren, weshalb diese Einsprache erhob. Als gemeinsamer Kompromiss wurde bei den Ver-handlungen mit der Stadt Luzern vereinbart, die Mieten 10 Prozent unter dem quartierüblichen Mietzins anzusetzen. Im Gegenzug wurde auf den gemeinnützigen Wohnungsbau verzichtet. Der Grosse Stadtrat stimmte dem in seiner Sitzung vom 25. Juni 2020 zu, stellte jedoch die Bedingung, dass die Abstimmung mit separater Frage und unabhängig von der restlichen Teilrevision der Bau- und Zonenordnung erfolgen soll.

Komitee

Am 29. November 2020 findet die Abstimmung zur Umzonung der Würzenbachmatte in der Stadt Luzern statt. Damit sich das Quartier im Zentrum bedarfsgerecht weiter entwickeln kann, steht das Komitee «lebendiges Würzenbachquartier» für das JA ein.

Co-Präsidium

Lilian Bachmann

Synodalratspräsidentin Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern

Michaela Bühler

Präsidentin Reformierte Kirche Stadt Luzern

Beat Däppeler

Präsident Verwaltungsrat Viva Luzern AG

Rieska Dommann

Grossstadtrat FDP und Präsident Baukommission

Trix Gisler

(Co-)Präsidentin Quartierverein Seeburg-Würzenbach-Büttenen

Peter Gmür

Grossstadtrat CVP

Herbert Gut

Pfarreileiter St. Johannes und Vorstandsmitglied Quartierverein Seeburg-Würzenbach-Büttenen

Dr. Marcel Köppli

Pfarrer Reformierte Kirche Stadt Luzern

Jörg Krähenbühl

Grossstadtrat SVP

Ruedi Meier

Alt-Stadtrat Grüne

Marlene Odermatt

Präsidentin Reformierte Kirche Luzern

Ursula Rellstab

Präsidentin Protestantenvereinigung Seeburg-Würzenbach-Büttenen

Tamara Renner

Co-Präsidentin Vicino Luzern

Stefan Sägesser

Grossstadtrat GLP und Vize-Präsident Baukommission

Christian Vogt

Co-Präsident Vicino Luzern

191 Komitee-Mitglieder

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Komitee beitreten

Alle Stimmberechtigten der Stadt Luzern sind herzlich willkommen im Komitee, um sich für preisgünstige Kleinwohnungen im Würzenbachquartier zu engagieren. Die einzige Verpflichtung ist, dass Sie namentlich auf der Website und dem Flyer aufgeführt sind.